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Microsoft Azure Cloud für Ihr Unternehmen

Ihre Dateiablage, Ihre Branchensoftware und Ihre Benutzerkonten hängen heute an einem Server im Technikraum. In der Microsoft Azure Cloud laufen dieselben Aufgaben in Microsofts Rechenzentren: abgesichert, monatlich abgerechnet und ohne Hardware, die alle paar Jahre ersetzt werden muss. Wir planen den Umzug, setzen ihn in Etappen um und betreiben die Umgebung danach weiter.

Wir sorgen dafür, dass Ihre Azure Umgebung sauber aufgebaut, sicher eingerichtet und jederzeit kontrollierbar ist. Ressourcen, Zugriffe und Kosten werden klar geregelt, sodass Sie den Überblick behalten und Ihre Cloud wirklich effizient nutzen können. Auch bestehende Umgebungen werden strukturiert optimiert, ohne den laufenden Betrieb zu stören.

Für wen wir das tun

Azure ist kein Produkt, das man kauft, sondern eine Umgebung, die zu Ihrem Betrieb passen muss. Hier steht, wann sie passt und wann nicht.

Wir arbeiten überwiegend für Betriebe mit etwa 10 bis 100 Mitarbeitenden, die keine eigene IT-Abteilung haben: Metallbau und Schlossereien, Haustechnik, Handel, Produktion, Versicherungsmakler. In diesen Unternehmen kümmert sich meist die Geschäftsführung, ein Meister oder eine Kraft im Büro nebenher um die IT — bis etwas ausfällt. Dann fehlt jemand, der die Zusammenhänge kennt.

Die Ausgangslage ähnelt sich fast immer: Im Technikraum steht ein Windows Server. Er trägt die Dateiablage, die Benutzerkonten, die Drucker und häufig auch das ERP oder die Branchensoftware. Er läuft seit Jahren, niemand fasst ihn gern an, gewartet wird, wenn es nicht mehr aufzuschieben ist. Genau hier setzt Microsoft Azure an: Die Aufgaben, die heute alle auf diesem einen Gerät liegen, übernehmen künftig einzelne Dienste in Microsofts Rechenzentren — jeder davon gemacht für genau die Aufgabe, die er erfüllt.

Wenn Sie sich in einem der folgenden drei Punkte wiederfinden, ist Azure für Sie ein Thema. Wenn nicht, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch genauso deutlich.

Ihr ganzer Betrieb hängt an einem Gerät

Fällt der Server aus, stehen Angebotserstellung, Auftragsabwicklung und Buchhaltung gleichzeitig still. Ersatzteil beschaffen, Rücksicherung versuchen, Datenstand prüfen: Diese Rechnung schreibt Ihnen niemand, bezahlen müssen Sie sie trotzdem — in Stillstand und Überstunden.

In Azure liegt kein Dienst mehr auf einem einzelnen Blech in Ihrem Haus. Microsoft betreibt die Hardware redundant, und die Wiederherstellung ist ein geplanter Vorgang statt einer Rettungsaktion.

Arbeiten außerhalb des Büros ist umständlich

Monteure auf der Baustelle, Außendienst, Homeoffice: Wer nicht im Haus sitzt, kommt über VPN an die Dateien — oder gar nicht. Also werden Unterlagen per Mail verschickt, auf private Geräte kopiert und lokal bearbeitet. Am Ende existieren drei Stände derselben Datei und niemand weiß, welcher gilt.

Nach dem Umzug greifen alle auf denselben Datenstand zu, unabhängig davon, wo sie gerade sind, und mit Zugriffsregeln, die Sie festlegen.

Niemand kann sagen, was die IT kostet

Serverhardware wird alle paar Jahre in einem großen Block fällig, dazwischen kommen Reparaturen, Lizenzverlängerungen und Wartungsstunden. Eine Zahl für „was kostet unsere IT im Monat“ gibt es nicht, also lässt sie sich auch nicht steuern.

Azure rechnet nach Verbrauch ab: monatlich, je Ressource nachvollziehbar, mit Budgets und Warnschwellen. Aus einer Investitionsentscheidung alle paar Jahre wird eine laufende Position, die Sie kennen und anpassen können.

Ihr Nutzen auf einen Blick: Von „Vorher“ zu „Nachher“ — mit der Microsoft Azure Cloud

Was heute auf einem Server liegt, übernehmen danach einzelne Dienste. Nichts verschwindet, alles wechselt den Ort.

Der größte Irrtum beim Thema Cloud ist die Vorstellung, dass „alles anders“ wird. Das Gegenteil ist der Fall: Ihre Daten, Ihre Anwendungen und Ihre Abläufe bleiben. Was wegfällt, ist das Gerät im Technikraum, das heute sechs Aufgaben gleichzeitig erledigt. Jede dieser Aufgaben bekommt in Azure ihren eigenen Dienst — und damit ihre eigene Absicherung, ihre eigene Sicherung und ihren eigenen, sichtbaren Kostenanteil.

Die folgende Gegenüberstellung zeigt, was das im Alltag bedeutet. Wie der Weg dorthin technisch aussieht, steht auf der Seite Azure Migration und Onboarding; wie eine solche Umstellung bei einem Betrieb tatsächlich abgelaufen ist, lesen Sie in der Fallstudie zur IT-Modernisierung bei der FollHaus GmbH.

Vom Server im Haus in die Microsoft Azure CloudLinks ein einzelner Windows Server, auf dem heute sechs Aufgaben gleichzeitig liegen: Dateiablage, ERP, Benutzerkonten, Backup, Druck und Fernzugriff. Faellt dieses eine Geraet aus, steht alles davon still. Rechts uebernimmt jede dieser Aufgaben nach dem Umzug ein eigener Azure-Dienst, sodass ein Ausfall nur noch einen Bereich trifft. Darunter liegt die Azure Landing Zone, in der Rechte, Netz, Sicherheit und Kosten geordnet werden, bevor der erste Dienst umzieht.HEUTE IM HAUSEin Windows ServerDateiablageERP / BranchensoftwareBenutzerkontenBackup auf NASDruckserverFernzugriff über VPNEin Gerät. Ein Ausfall genügt.UMZUG IN ETAPPENNACH DEM UMZUG IN AZURESharePoint und OneDriveDateien, versioniert und von überallAzure Virtual MachineERP läuft weiter, nur woandersMicrosoft Entra IDein Konto für allesAzure Backupgeprüfte WiederherstellungUniversal Printohne Server im HausConditional AccessZugriff statt TunnelAzure Landing ZoneRechte, Netz, Sicherheit und Kosten — einmal geordnet, bevor etwas umzieht.
Jede Aufgabe, die heute auf dem einen Server liegt, bekommt nach dem Umzug einen eigenen Dienst — ein Ausfall trifft dann nicht mehr alles gleichzeitig.

Ohne durchdachte Einrichtung

  • Dateiablage auf dem Fileserver, Zugriff nur im Haus oder über VPN — Dateien in SharePoint Online und OneDrive, Zugriff aus Büro, Baustelle und Homeoffice
  • ERP und Branchensoftware laufen auf demselben Server wie alles andere — ERP auf einer eigenen Azure Virtual Machine, Leistung anpassbar ohne Hardwarekauf
  • Benutzerkonten in der lokalen Domäne, Anmeldung nur mit Passwort — Konten in Microsoft Entra ID, Anmeldung mit zweitem Faktor und Zugriffsregeln je Gerät

Mit CodeKlar

  • Backup auf NAS oder Band im selben Gebäude, Wiederherstellung nie getestet — Azure Backup an einem zweiten Ort, Wiederherstellung geprüft und dokumentiert
  • Druckserver mit lokal gepflegten Treibern und Warteschlangen — Universal Print: Drucker sind erreichbar, ohne dass ein Server dafür läuft
  • Kosten fallen in Blöcken an, wenn Hardware ersetzt werden muss — Monatliche Abrechnung je Ressource, mit Budget und Warnschwelle in Azure Cost Management

Unsere Azure Cloud Lösungen

Sechs Bausteine, die aufeinander aufbauen. Sie brauchen nicht alle auf einmal, aber Sie sollten wissen, welcher an welcher Stelle greift.

Ein Azure-Projekt besteht nicht aus einer einzigen Entscheidung, sondern aus sechs Themen, die zusammenhängen: die Grundordnung (Azure Landing Zone einfach erklärt), der Umzug selbst, die Absicherung, die Kostensteuerung, die Datensicherung und der Arbeitsplatz. Wer eines davon auslässt, merkt es später — meist an der Rechnung oder an einem Zugriff, den niemand mehr nachvollziehen kann.

Azure Landing Zone und Governance

Bevor die erste Anwendung umzieht, steht die Struktur: Abonnements, Netzwerke, Rollen, Namensregeln und Richtlinien. Diese Grundordnung nennt Microsoft Landing Zone.

Sie entscheidet darüber, ob Ihre Umgebung in drei Jahren noch nachvollziehbar ist oder ob niemand mehr sagen kann, wofür welche Ressource läuft und wer sie angelegt hat.

Azure Migration und Onboarding

Wir nehmen auf, was auf Ihrem Server tatsächlich läuft — inklusive der Anwendungen, die nur eine Abteilung kennt — und ziehen Dienst für Dienst um, in Etappen und mit Rückfallplan.

Umschaltungen legen wir außerhalb Ihrer Arbeitszeit. Ihr Team arbeitet am nächsten Morgen weiter, nur eben nicht mehr gegen den Server im Keller.

Security und Governance in Azure

Zugriffe werden an Rollen gebunden statt an einzelne Personen, die Anmeldung bekommt einen zweiten Faktor, und Regeln in Conditional Access entscheiden, von welchem Gerät und aus welchem Land jemand überhaupt hereinkommt.

Microsoft Defender for Cloud meldet Fehlkonfigurationen, bevor sie jemand von außen findet.

FinOps: Azure-Kosten und Performance

FinOps heißt schlicht: Sie zahlen für das, was Sie brauchen, und sehen, wofür. Dazu gehören richtig dimensionierte Maschinen, Testsysteme, die nachts abschalten, und Reservierungen für Dauerlasten.

Budgets und Warnschwellen sorgen dafür, dass eine vergessene Ressource nicht erst auf der Jahresrechnung auffällt.

Azure Backup und Disaster Recovery

Zwei Fragen entscheiden über Ihr Sicherungskonzept: Wie viel Arbeit dürfen Sie im Ernstfall verlieren, und wie lange darf es dauern, bis wieder gearbeitet wird? Aus den Antworten bauen wir die Sicherung.

Azure Backup legt die Daten außerhalb Ihres Netzes ab, und wir testen die Wiederherstellung, statt sie zu versprechen.

Azure Virtual Desktop

Ein vollständiger Windows-Arbeitsplatz aus dem Rechenzentrum, erreichbar von Notebook, Tablet oder Zweitstandort. Sinnvoll überall dort, wo Branchensoftware nicht auf jedes Gerät gehört.

Azure Virtual Desktop ist außerdem der saubere Nachfolger für alte Terminalserver, deren Wartung sich nicht mehr lohnt.

Azure, Microsoft 365 — oder beides?

Die häufigste Frage im Erstgespräch. Und die einzige, bei der eine falsche Antwort richtig teuer wird.

Microsoft 365 und Microsoft Azure werden oft in einen Topf geworfen, obwohl sie verschiedene Aufgaben haben. Microsoft 365 ist die Arbeitsumgebung Ihrer Mitarbeitenden: E-Mail, Dateien, Teams, Geräteverwaltung. Azure ist die Infrastruktur darunter: Server, Datenbanken, Netzwerke, Sicherung. Wer nur einen Fileserver ablösen will, braucht in der Regel kein Azure. Wer eine Branchensoftware betreibt, die einen Server voraussetzt, kommt ohne Azure nicht aus.

Und es gibt Fälle, in denen wir abraten. Wenn Ihr Softwarehersteller den Betrieb ausdrücklich nur lokal unterstützt, klären wir das zuerst mit ihm, statt Sie in eine Umgebung ohne Support zu stellen. Wenn die Internetanbindung an Ihrem Standort nicht trägt, wird zuerst die Leitung gemacht und danach der Umzug — in dieser Reihenfolge, nicht umgekehrt. Und ein „Lift and Shift“ ohne Zielbild, bei dem der alte Server eins zu eins in die Cloud kopiert wird, kostet am Ende mehr als vorher und löst kein einziges Problem.

Microsoft 365 reicht Ihnen, wenn …

… Ihr Server im Wesentlichen Dateien und Benutzerkonten verwaltet, Sie keine serverbasierte Branchensoftware betreiben und es vor allem um E-Mail, Zusammenarbeit und Geräte geht.

Dann führt der Weg über Microsoft 365 Modern Work, und Azure bleibt vorerst außen vor.

Azure brauchen Sie, wenn …

… ERP, Lizenzserver, eine Datenbank oder eine Fachanwendung auf einem Server laufen, wenn ein Terminalserver im Einsatz ist oder wenn mehrere Standorte auf dieselben Systeme zugreifen müssen.

Diese Dienste lassen sich nicht in Microsoft 365 abbilden — sie brauchen echte Infrastruktur.

Meistens ist es beides

Der Regelfall im Mittelstand: Der Arbeitsplatz läuft über Microsoft 365, die Serverdienste laufen in Azure, und beide nutzen dieselben Benutzerkonten in Microsoft Entra ID.

So ist es unter anderem bei der TeWa Haustechnik GmbH gelaufen: ERP nach Azure, Kommunikation und Zusammenarbeit über Microsoft 365.

So läuft ein Azure-Projekt bei uns ab

Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge. Der erste technische Eingriff passiert erst in Schritt drei.

  1. Bestandsaufnahme

    Wir sehen uns an, was tatsächlich läuft: Server, Anwendungen, Datenmengen, Lizenzen, Internetanbindung und die Abhängigkeiten dazwischen. Ergebnis ist eine Liste Ihrer Systeme, keine Präsentation. Erfahrungsgemäß taucht dabei mindestens eine Anwendung auf, von der nur eine Abteilung wusste.

  2. Zielbild und Kostenrahmen

    Sie bekommen vor der Umsetzung eine Zielarchitektur und eine Schätzung der monatlichen Azure-Kosten. Dazu gehört auch, was im Gegenzug wegfällt: Serverwartung, Stromverbrauch, Ersatzbeschaffung. Erst wenn Sie diese Gegenüberstellung gesehen haben, entscheiden Sie.

  3. Fundament bauen

    Abonnements, Netzwerk, Rollen, Richtlinien und das Sicherungskonzept entstehen, bevor die erste Anwendung umzieht. Diese Reihenfolge ist der Unterschied zwischen einer Umgebung, die man in drei Jahren noch versteht, und einer, die man neu bauen muss.

  4. Umzug in Etappen

    Ein Dienst nach dem anderen: Testlauf, Abgleich, Umschaltung außerhalb der Arbeitszeit, Rückfallplan für jeden Schritt. Ihr Team arbeitet währenddessen normal weiter. Die alte Umgebung bleibt bestehen, bis die neue nachweislich trägt.

  5. Betrieb und Übergabe

    Zum Schluss steht eine dokumentierte Umgebung: Struktur, Rollen, Richtlinien, Wiederherstellungswege. Ihr Team wird eingewiesen. Auf Wunsch übernehmen wir Überwachung, Sicherung und Wartung als Managed Service zu festen monatlichen Kosten.

Lassen Sie sich jetzt beraten

Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre heutige Umgebung an und sagen Ihnen, ob sich ein Umzug für Sie rechnet. Auch dann, wenn die Antwort Nein lautet.

Kostenfreie Erstberatung

  • 30 Minuten
  • Kostenfrei
  • Ohne Verpflichtung
  • Persönlich mit Jan Göbel

Ergebnisse für Ihr Unternehmen

Eine sauber aufgebaute Azure Umgebung sorgt dafür, dass Sie Ihre IT wieder im Griff haben: Systeme laufen stabil, Kosten sind nachvollziehbar, und Ihr Team arbeitet, ohne sich mit Umwegen aufzuhalten. Das ist keine Theorie, sondern das, was in unseren Projekten entstanden ist.

Bei der FollHaus GmbH übernahm ein alter Windows Server Domäne, Dateiablage und Druck, dazu liefen ERP und CRM darauf. Heute laufen diese Systeme auf Azure Virtual Machines, die Dateien liegen in SharePoint Online, gedruckt wird über Universal Print, Geräte werden über Intune und Autopilot verteilt, und der Betrieb läuft als Managed Service mit festen monatlichen Kosten. Bei der TeWa Haustechnik GmbH zog das ERP auf einen skalierbaren Azure-Server um, dazu kamen Exchange Online und Teams-Telefonie für die Erreichbarkeit zwischen Büro, Baustelle und Außendienst. Bei der Metall Aigeldinger GmbH mit rund 20 Mitarbeitenden ersetzte SharePoint Online den Fileserver, und Zugriffe werden seitdem über Conditional Access geregelt statt über Notizzettel mit Passwörtern.

  • Kein Einzelgerät mehr: Kein einzelner Server mehr, an dem der gesamte Betrieb hängt
  • Ortsunabhängig arbeiten: Zugriff auf Dateien und Branchensoftware aus Büro, Baustelle und Homeoffice, ohne Umweg über VPN
  • Planbare Kosten: Monatlich nachvollziehbare Kosten statt Hardwareblöcke alle paar Jahre
  • Geregelte Zugriffe: Anmeldung mit zweitem Faktor, Rechte an Rollen gebunden statt an einzelne Personen
  • Geprüfte Wiederherstellung: Gesicherte Daten außerhalb Ihres Netzes, mit getesteter Wiederherstellung
  • Dokumentierte Umgebung: Eine Umgebung, die dokumentiert ist — auch ein anderer Dienstleister könnte sie übernehmen

Was passiert, wenn der Server einfach weiterläuft

Nichts zu tun ist auch eine Entscheidung. Nur eine mit Ablaufdatum.

Für Windows Server 2012 und 2012 R2 hat Microsoft die Unterstützung am 10. Oktober 2023 beendet. Für Windows Server 2016 endet die erweiterte Unterstützung am 12. Januar 2027 — danach erscheinen für dieses Betriebssystem keine Sicherheitsupdates mehr. Wer darauf arbeitet, betreibt ab diesem Tag ein System, dessen Schwachstellen künftig zwar bekannt werden, aber nicht mehr geschlossen.

Ein Detail, das dabei selten bekannt ist: Für Windows-Server, die als virtuelle Maschine in Azure laufen, stellt Microsoft die Extended Security Updates ohne Aufpreis bereit. Ein Umzug verschafft Ihnen also Luft, selbst wenn Sie das Betriebssystem nicht sofort tauschen können. Lokal betriebene Server müssen diese Updates gesondert lizenzieren.

Der zweite Punkt betrifft nicht das Datum, sondern das Risiko im Alltag. Sicherungen, die im selben Gebäude und im selben Netz liegen, werden bei einem Verschlüsselungsangriff oder einem Wasserschaden mit erfasst. Und jedes Jahr Aufschub macht den späteren Umzug größer: mehr Daten, mehr Anwendungen, mehr Abhängigkeiten, die niemand mehr vollständig kennt. Warum sich der Wechsel gerade für kleinere Betriebe rechnet, haben wir im Beitrag Von lokalen Servern in die Cloud wechseln ausführlich beschrieben.

  • Offene Lücken: Ein Betriebssystem ohne Sicherheitsupdates bleibt für jede neu veröffentlichte Schwachstelle dauerhaft offen
  • Backup im selben Raum: Sicherungen auf NAS oder Band im selben Gebäude werden bei Verschlüsselung, Brand oder Diebstahl mit vernichtet
  • Wachsender Aufwand: Jedes Jahr Aufschub vergrößert den Umzug: mehr Daten, mehr Anwendungen, mehr unbekannte Abhängigkeiten
  • Abhängigkeit von Einzelwissen: Fällt der Server aus, entscheidet die Erreichbarkeit einzelner Personen darüber, wie lange der Stillstand dauert
  • Blockierte Vorhaben: Homeoffice, Kundenportale und KI-Funktionen wie Microsoft 365 Copilot setzen eine geordnete Datenablage voraus — auf einem gewachsenen Fileserver scheitern sie

Womit wir in Azure arbeiten

Keine Eigenentwicklungen, keine Zwischenschichten: Standarddienste von Microsoft, sauber konfiguriert.

Wir setzen ausschließlich auf Dienste, die Microsoft selbst betreibt und weiterentwickelt, dazu auf die angrenzenden Microsoft-365-Komponenten. Das hat einen praktischen Grund: Ihre Umgebung bleibt übertragbar. Sie sind an keine Eigenentwicklung und an keinen Dienstleister gebunden, auch nicht an uns. Was wir aufbauen, ist dokumentiert und kann von jedem Microsoft-Partner übernommen werden. Als Microsoft Solutions Partner arbeiten wir dabei entlang der Standards, die Microsoft für diese Dienste vorgibt.

  • Microsoft Entra ID
  • Azure Virtual Machines
  • Azure Files
  • Azure Backup
  • Azure Site Recovery
  • Azure Virtual Desktop
  • Microsoft Defender for Cloud
  • Conditional Access
  • Azure Policy
  • Azure Monitor
  • Azure Cost Management
  • Azure Update Manager
  • Azure Arc
  • SharePoint Online
  • Exchange Online
  • Microsoft Intune
  • Universal Print

Häufige Fragen zu Microsoft Azure

Was kostet der Betrieb in der Microsoft Azure Cloud?

Es gibt keinen Pauschalpreis, weil Azure nach Verbrauch abrechnet: Sie zahlen für Rechenleistung, Speicher und Datenverkehr, die Sie tatsächlich nutzen. Was Ihre Umgebung monatlich kostet, hängt davon ab, wie viele Server Sie brauchen, wie groß Ihre Datenmengen sind und wie lange Systeme laufen müssen. Deshalb bekommen Sie von uns vor der Umsetzung eine Kostenschätzung auf Basis Ihrer tatsächlichen Systeme, zusammen mit dem, was im Gegenzug wegfällt: Serverwartung, Ersatzbeschaffung, Strom. Für dauerhaft laufende Systeme senken Reservierungen den Preis spürbar, Testsysteme schalten wir außerhalb der Arbeitszeit ab. Worauf es dabei ankommt, steht im Beitrag Azure-Kosten optimieren.

Können wir unser ERP oder unsere Branchensoftware in Azure betreiben?

In den meisten Fällen ja. Anwendungen, die heute auf einem Windows Server laufen, laufen auch auf einer Azure Virtual Machine — technisch ändert sich für die Software wenig. Wichtiger als die Technik ist die Freigabe des Herstellers: Wir klären vor dem Umzug, ob er den Betrieb in Azure unterstützt und welche Anforderungen er an Datenbank, Leistung und Anbindung stellt. Für einzelne Anwendungen gibt es eigene Wege, etwa bei DATEV in der Microsoft Azure Cloud. Unterstützt ein Hersteller ausdrücklich nur den lokalen Betrieb, sagen wir Ihnen das, statt Sie in eine Umgebung ohne Support zu bringen.

Steht unser Betrieb während der Migration still?

Nein. Wir ziehen Dienst für Dienst um, nicht alles an einem Wochenende. Jeder Schritt wird vorher getestet, Umschaltungen legen wir außerhalb Ihrer Arbeitszeit, und für jeden Schritt gibt es einen Rückfallplan. Die alte Umgebung bleibt so lange bestehen, bis die neue nachweislich trägt. Was Ihr Team überhaupt merkt, sind neue Anmeldewege und veränderte Pfade — dafür weisen wir Ihre Mitarbeitenden vorher ein.

In welchem Land liegen unsere Daten, wenn wir Azure nutzen?

Das legen Sie beim Aufbau fest, denn die Region wird je Ressource ausgewählt. Für deutsche Unternehmen nutzen wir in der Regel Rechenzentren in Deutschland oder innerhalb der EU. Microsoft betreibt zusätzlich eine EU-Datengrenze, innerhalb derer Kundendaten der Unternehmensdienste verarbeitet und gespeichert werden. Wir halten die gewählte Region in der Dokumentation Ihrer Umgebung fest, damit Sie bei einer Prüfung nachweisen können, wo Ihre Daten liegen.

Was passiert mit unserem alten Windows Server nach dem Umzug?

Er wird abgeschaltet, sobald alle Dienste umgezogen sind und die neue Umgebung nachweislich läuft. Damit entfallen Wartung, Stromverbrauch und die nächste Ersatzbeschaffung. Häufig lassen wir ihn übergangsweise stromlos stehen, bis der letzte Datenstand geprüft ist. Ein Hinweis zur Lizenz: Läuft ein älterer Windows Server als virtuelle Maschine in Azure weiter, stellt Microsoft die Extended Security Updates ohne Aufpreis bereit. Lokal betriebene Server müssen diese gesondert lizenzieren.

Können Sie unsere Azure Umgebung anschließend dauerhaft betreuen?

Ja. Viele Kunden lassen Überwachung, Sicherung, Updates und Support als Managed Service bei uns, mit festen monatlichen Kosten und einem festen Ansprechpartner. Sie können die Umgebung aber genauso selbst übernehmen: Wir dokumentieren Struktur, Rollen, Richtlinien und Wiederherstellungswege vollständig und weisen Ihr Team ein. Wir sitzen in Spaichingen im Landkreis Tuttlingen, arbeiten deutschlandweit remote und sind bei Betrieben in der Region auch vor Ort.

Sind Sie bereit für den Sprung in die Zukunft?

Jan-Alexander Göbel lächelt in einem professionellen Outfit.
Jan Göbel Geschäftsführer

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